CUTExGUY (Rezension)

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© Coverrechte: Egmont Manga und Anime

 

 

Titel: CUTExGUY
Autor: Makoto Tateno
Bände: 4
Japanischer Verlag: Hakusensha
Erscheinungsjahr: 2004
Deutscher Verlag: Egmont Manga & Anime

 

 

 

 

Inhalt
Sumi ist in ihren Mitschüler Mitsuru verliebt, doch der scheint kein Interesse an ihr als Mädchen zu haben. Also wünscht Sumi sich nichts mehr, als erwachsener und weiblicher auszusehen. Wie gut dass ihr Vater, ein Wissenschaftler, Rat weiß: ein von ihm kreiertes Hormonpräparat! Doch die Wirkung ist nicht wie Sumi erhofft hatte: statt zu einer schönen Frau wird sie ein Mann! Und das immer, wenn sie wegen Mitsuru Herzklopfen bekommt. Natürlich kann sie das Mitsuru auf keinen Fall erzählen und freundet sich dann auch noch als ihr Alter-Ego Jun mit Mitsuru an. Wie soll so eine Liebesbeziehung entstehen?

Eigene Meinung

Inhaltlich
Die Handlung ist witzig, aber viel mehr auch nicht. Es geht wieder mal um die erste Liebe und wie man den anderen von sich überzeugen kann. Dass Sumi sich dabei dauernd in einen Jungen verwandelt und sich als solcher mit Mitsuru anfreundet, führt zu den üblichen Problemen. Sollte sie ihm die Wahrheit sagen? Wenn nicht, was passiert wenn er es doch mal herausfindet? Diese Fragen werden aber immer nur angerissen und finden erst im letzten Band eine Lösung (die aber recht ernüchternd war). Im Laufe der vier Bände tauchen dazu immer neue Personen auf, die das Geschlecht wechseln können und Sumi und Co. das Leben schwer machen wollen. Das Ganze ist zwar recht kurzweilig und teilweise wirklich witzig, aber auch sehr chaotisch. Zudem ist die Handlung extrem unrealistisch, aber darüber macht sich in dem Manga keiner Gedanken. Wie ist es möglich, sich innerhalb von einer Sekunde in eine komplett andere Person und später wieder zurück zu verwandeln? Hinterfragt wird so was nicht. Im Vordergrund steht aber wie gesagt auch der Humor. Wer gerne ordentliche Erklärungen und eine mehr oder weniger nachvollziehbare Story hätte, ist hier definitiv falsch. Und auch das Element „Liebe“ kommt etwas kurz. Außer ständiges Herzklopfen und ein paar romantischen Sprüchen hier und da passiert nicht viel.

Zeichenstil
Dem Zeichenstil sieht man an, dass die Manga-ka Makoto Tateno hauptsächlich Shonen-Ai zeichnet und sich hier wohl mal an etwas anderes wagen wollte. Die Männer sehen alle sehr gut aus, haben breite Schultern und seidiges Haar, während die Mädchen alle sehr schmal sind. Dabei haben alle, die als gutaussehend gelten sollen, lange Gesichter mit spitzem Kinn. Sowohl Männer als auch Frauen. Der Übergang von den schmalen Hüften zu den ebenso dünnen Beinen sieht dabei oft falsch aus. Hinzu kommen die oftmals viel zu großen Köpfe. Solche falschen Proportionen fallen störend auf. Immerhin bessert sich das während Band 3 langsam etwas und fällt in Band 4 schon nicht mehr so stark auf.

Bei den Hintergründen wird auch viel mit Rasterfolie gearbeitet und die richtigen Umgebungszeichnungen sind oftmals eher detailarmer gehalten und geben nur wider, wo sich die Charaktere gerade aufhalten, ohne dies allzu oft darzustellen. Mir persönlich hat der Zeichenstil demnach nicht so gefallen.

Fazit
Wer gerne witzige, kurzweilige Geschichten ohne viel Tiefgang liest, ist hier genau richtig. Für Zwischendurch eignet sich das Werk auf jeden Fall. Ich selbst hätte es mir allerdings nie gekauft (eine Freundin hat es mir geliehen), allein weil mir der Zeichenstil nicht gefällt.

Bewertung: ★★★☆☆

cutexguy

© Coverrechte: Egmont Manga und Anime

 

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2 Gedanken zu “CUTExGUY (Rezension)

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